Portrait von Johanna Pumb

Johanna Pumb

Wissenschaftliche Begleitung

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Warum bist du beim Projekt dabei?

"In unseren Workshops zum Konflikt in Israel-Palästina merke ich immer wieder, wie sehr persönliche Erlebnisse, Vorfälle in der Familiengeschichte, Erzählungen im Bekanntenkreis oder auch Medienberichte die Wahrnehmung des Geschehens beeinflussen. Dabei ist es mir wichtig, zu verstehen, was die Perspektive des Gegenübers ausmacht und eventuelle Verletzungen anzuerkennen. Jede weitere Stimme, die durch die Bildungsvideos vor Ort in Palästina/Israel aufgezeichnet wird, hilft hier in Deutschland dabei, die Hintergründe und Auswirkungen des Konflikts in ihrer Komplexität sichtbar zu machen."

Biographie

Johannas Zusammenarbeit mit Transaidency e. V. begann Ende 2017 mit der gemeinsamen Konzeption von „Make Hummus Not Walls“, einem Verständigungsprojekts zum Konflikt in Israel-Palästina. Seitdem entwickelt Johanna als Projektkoordinatorin und wissenschaftliche Mitarbeiterin das Projekt weiter. Sie studierte Gesellschafts- und Wirtschaftskommunikation an der Universität der Künste Berlin mit den Schwerpunkten Text, Film und Politik. 2018 promovierte Johanna dort an der Fakultät Gestaltung zu den Themen Erinnerungspolitik und Dokumentarfilm.